Logumkloster
Seinen Namen verdankt das Städtchen einem 1173 gegründeten Zisterzienserkloster. Früher war Logumkloster ebenfalls ein Zentrum der Klöppelindustrie. Von der Klosteranlage sind leider nur noch Reste des Ostflügels und die Klosterkirche erhalten. Letztere ist ein zwischen 1225 und 1325 erbauter Backsteinbau im spätromanischen und frühgotischen Stil.
Er ist nicht nur ungewöhnlich groß für eine Klosterkirche, sondern auch auffallend reich ausgestattet. So beherbergt er einen Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, ein gotisches Kreuz und eine Reliefkanzel. Der nebenan stehende moderne Glockenturm läßt sein Glockenspiel sechs mal am Tag erklingen. Dieser Glockenturm ist der größte Dänemarks.